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Alles andere als einen Handball-Leckerbissen lieferten sich die Frauen des VfL Brambauer in der Verbandsliga mit Borussia Dortmund III. Am Ende reichte es aber zu einem 24:20-Arbeitssieg.

Damen, Verbandsliga

VfL Brambauer – Bor. Dortmund III 24:20 (11:9)

VfL-Coach Andre Schwedler war zwar nicht zufrieden mit der spielerischen Leistung seiner Sieben, zeigte sich angesichts der eigenen Personallage aber erleichtert über den Sieg. „Man darf nicht vergessen, dass ich von der Ersten nur acht Feldspielerinnen dabei hatte“, so Schwedler. So mussten Kristina Rohr und Martha Rykowski aus der Bezirksliga-Reserve aushelfen.

Entscheidend absetzen konnte sich der VfL mit dem Beginn der zweiten Halbzeit, als er auf 17:12 davon zog. Beim 21:20 schien Brambauer den schon sicher geglaubten Erfolg noch aus der Hand zu geben. Hannah Trippe, Michelle Holz und Verena Leismann sorgten aber doch noch für den Heimsieg – alles andere wäre in Anbetracht der Qualität der Dortmunderinnen auch zu wenig gewesen für den VfL. Die Schwedler-Sieben konnte es sich sogar erlauben, vier Siebenmeter zu vergeben.

„Spielerisch haben wir ganz viel Potenzial nach oben“, so Schwedler. Sein Matchplan ging auf: Dortmunds zentrale Spielerin Julia Koopman ließ er 60 Minuten lang in Manndeckung nehmen. Statt durch zahlreiche Treffer stand sie wegen lautstarken Meckerns gegen ihre eigenen Mitspielerinnen im Fokus. „Der Rest hatte dann Probleme“, sagte Schwedler.

VfL: Jaschewski/Sindermann – Ceylan, Rykowski, Holz (5), Sahage (2), Rohr (2), Trippe (5/1), Leismann (5), Neumann, Bauer (3/2), Umbescheidt (2)

Quelle: RuhrNachrichten

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