1. Damen

Mannschaftsfoto 2017-2018

 

Mannschaft:

Hinten (von links): Angelina Pötter, Anna Juckems, Swantje Wulf, Ricarda Sindermann, Sonja Plotek, Amelie Neumann

Mitte (v.l.): Viviane Vogel (Fitness-Trainer), Sarah Bauer, Anna Duve, Sanja Lasshoff, Sarah Umbescheidt, Sunhild Leismann (Torwart-Trainer), André Schwedler (Trainer)

Vorne (v.l.): Tanja Schwedler (Co-Trainer), Nombana Ravelonjaka, Verena Leismann, Ann-Christin Mai-Lörsch, Michelle Holz, Martha Rykowski, Tatjana Sahage

Trainer: Andre Schwedler, Tanja Schwedler
Spielklasse: Verbandsliga Staffel 2 (Westfalen)
Informationsdienst:  SIS Handball

 


 

Damen, Verbandsliga

DJK Coesfeld - VfL Brambauer 26:24 (14:11)

Dabei verlief die erste Halbzeit vielversprechend. Die VfL-Frauen kamen gut ins Spiel und gingen in Führung. Dann wurde Coesfeld immer besser und glich beim 5:5 (12.) aus. Bis zum 9:9 blieb die Partie auf Augenhöhe, ehe sich der Gastgeber auf 11:9 absetzte. Kurz vor der Pause kassierte Ann-Christin Mai eine zwei Minuten Zeitstrafe, die den VfL Brambauer nach hinten warf. Coesfeld nutzte die Überzahl und erzielte zwei weitere Treffer und ging mit einem 14:11-Polster in die Kabine.

Nach der Pause verschlief Brambauer den Start. „Irgendwie haben wir irgendwas in der Kabine vergessen. Wir haben uns einfach eine Auszeit genommen“, sagte VfL-Trainer Andre Schwedler. Seine Mannschaft stand nicht mehr kompakt in der Defensive und verwarf im Angriff zu viel. Somit setzte Coesfeld sich zwischenzeitlich auf sieben Tore ab. „Wir wollten aber nicht mit einer Niederlage nach Hause fahren. Die Mannschaft hat sich dann noch einmal zusammengerissen“, sagte Schwedler.

Sein Team kämpfte sich noch einmal heran und schaffte es, kurz vor Spielende, auf zwei Tore zu verkürzen. „Wir haben es aber leider nicht mehr geschafft, das Spiel zu drehen“, so Schwedler und legte nach: „Wir müssen dahin kommen, dass wir 60 Minuten lang konzentriert spielen. In dieser Liga kann jeder jeden schlagen. Wir sind noch nicht in der Lage, zwischenzeitliche Aussetzer zu kompensieren.“ Am nächsten Spieltag wartet der SV Teutonia Riemke auf Brambauer. Dabei kommt es zum Duell zweier Tabellennachbarn. „Für uns ein sehr wichtiges Spiel“, so Schwedler mit Blick auf die Tabelle. Der VfL will nicht noch weiter abrutschen.

VfL: Wulf/Sindermann – Mai (1), L. Karau, Holz (1), Ravelonjaka (7/2), Sahage, Pötter (5/1), Duve, Leismann (2), Bauer (1), Lasshof (5), Umbescheidt (2)

Quelle: Ruhr Nachrichten

Damen, Verbandsliga

VfL Brambauer – SG TuRa Halden-Herbeck 27:36 (14:18)

Nach der Niederlage rutschen die VfL-Damen in der Tabelle ab, stehen aktuell auf dem neunten Platz. Die Enttäuschung über die Niederlage war auch Trainer Andre Schwedler anzumerken. „Wir haben vor allem in den letzten Minuten die Köpfe hängen lassen“, sagte er.

Seine Mannschaft trat personell arg gebeutelt an, musste auf einige Leistungsträgerinnen verzichten. Dafür erhielten die VfL-Frauen aber Verstärkung aus der eigenen Zweiten und auch Nina Karau, lange Zeit Spielführerin und Kopf des VfL Brambauer, war wieder mit an Bord. „Ich möchte diese Niederlage nicht schön reden, nur weil wir viele Ausfälle hatten. Fakt ist, dass wir phasenweise wieder zu schwach gedeckt haben“, so Schwedler.

Seine Mannschaft habe oft nur gegenspielerbezogen gedeckt und nicht als Verbund. „Das, was uns eigentlich ausmacht, haben wir nicht zeigen können“, so Schwedler. Dabei liefen die ersten 25 Minuten noch gut. Brambauer war immer dran, die Partie völlig ausgeglichen. In den letzten Minuten vor Pausenpfiff erlaubte Brambauer sich dann aber den ein oder anderen technischen Fehler im Angriff, geriet so in Rückstand. Auch nach der Pause kam das Team nicht mehr als auf drei Tore heran.

„Unterm Strich eine verdiente Niederlage“, resümierte Schwedler. Dennoch will der Coach dieses Spiel schnell abhaken: „Der Fokus liegt jetzt auf Coesfeld“, sagte er. Trotz der Niederlage machte Verena Leismann ein starkes Spiel. Sie trieb ihre Mannschaft auf Linksaußen immer wieder an.

VfL: Wulf/Sindermann – Mai, L. Karau (3), Holz (1), Ravelonjaka (9/2), Plotek (2), Rohr, Duve, Leismann (7), Bittscheidt, Bauer (1/1), Lasshof (4/3), N. Karau

Quelle: Ruhr Nachrichten

Damen, Verbandsliga

ASV Hamm-Westfalen - VfL Brambauer 32:29 (18:18)

Der VfL überraschte seinen Trainer Andre Schwedler. Eigentlich ist auf die Brambauer Deckung stets Verlass, dafür hapert es im Angriff hin und wieder. „Heute war es komplett umgekehrt“, so Schwedler.

Der Tabellensiebte war nicht aufmerksam genug, ermöglichte Hamm so immer wieder einfache Tore. ,,Wir waren immer ein, zwei Schritte zu spät“, sagte Schwedler. Die Offensive der VfL-Damen funktionierte dagegen in der ersten Halbzeit gut. So kam eine torreiche Begegnung mit einem Pausenstand von 18:18 zustande.

Schwedler sah sich in der Halbzeit gezwungen, zu reagieren. Er stellte auf eine 6:0-Deckung um. „Die Veränderungen haben Wirkung gezeigt. Wir waren präsenter.“

Im Angriff agierte man weiterhin konsequent, konnte so in Führung gehen (20:22). Bis zum 21:24 (40.) sah es gut aus für den VfL, der nach einer Auszeit des Tabellendritten allerdings zusammenbrach. Ohne Not wurde die Mannschaft hektisch, leistete sich teure technische Fehler. Hamm nahm dies dankend an und setzte sich mit einem 7:0-Lauf auf 28:24 ab. „Da war die Messe schon fast gelesen“, so Schwedler.

Brambauer verkürzte den Rückstand zwar umgehend wieder auf zwei Treffer, ging den letzten Schritt zum Ausgleich aber nicht. Sonja Ploteks Treffer zum 29:31 war der letzte für den VfL. Für Schwedler sei der Einbruch „unerklärlich“. „Eine völlig blöde Niederlage“, sagte er zum misslungenen Auftakt in das Jahr 2018.

VfL: Sindermann - Karau (4), Holz, Ravelonjaka (8/1), Sahage (2), Plotek (2), Pötter (4/1), Leismann (2), Bauer (2/2), Lasshof (1), Umbescheidt (4).

Der Spielbetrieb in den Handball-Ligen Deutschlands ist für das Jahr 2017 beendet. Die Zeit kurz vor dem Jahreswechsel eignet sich also bestens, um eine kleine Rückschau auf die vergangenen zwölf Monate zu wagen.

UN Sport VfL Riemke
Martha Rykowski (mit Ball) fällt mit einem Kreuzbandriss noch lange aus.


Die Verbandsliga-Damen des VfL Brambauer stehen derzeit auf dem sechsten Platz der Verbandsliga Staffel 2. Mit 8:8 Punkten ist das Punktekonto ausgeglichen, mit nur 175 Gegentoren stellt man sogar die beste Deckung der gesamten Liga. Das die auch im Vorjahr starke VfL-Deckung nochmal einen Schritt nach vorne gemacht hat, liegt nicht zuletzt an Neuzugang Nombana Ravelonjaka. Sie findet sich in der etwas offensiveren Deckung von Neu-Trainer Andre Schwedler gut zurecht.

Verletzungspech ein treuer Begleiter

Schwedler übernahm im Sommer das Traineramt von Uli Richter, der 18 Jahre lang für die Brambauer Damen verantwortlich war. Nach einer Halbserie kann man sagen: nicht ohne Erfolg. Hätte die Mannschaft nicht mit enormen Verletzungsproblemen zu kämpfen, stünde man tabellarisch wohl etwas besser da. Alleine die langfristigen Ausfälle von Martha Rykowski (Kreuzband- und Meniskusriss) und Anna Juchems (Kreuzbandriss) hinterlassen eine große Lücke im Rückraum. Hinzu kommen und kamen die Ausfälle von Verena Leismann und Ann-Christin Mau sowie zahlreiche kleinere Verletzungen.

Ähnlich erging es der Mannschaft schon in der ersten Jahreshälfte 2017. Die letzte Saison schloss man im Mai als Tabellensechster ab. Was bleibt ist die Erkenntnis: Ist der VfL-Kader vollständig, kann die Mannschaft jeden Gegner der Liga schlagen.

Damen, Verbandsliga

ETSV Witten – VfL Brambauer 20:15 (10:7)

Gegen den Spitzenreiter aus Witten mussten die VfL-Frauen stark ersatzgeschwächt antreten. Demzufolge gab es auch die erwartete Niederlage. Trotz einiger Ausfälle von wichtigen Spielerinnen hielt Brambauer über das gesamte Spiel gesehen gut mit. Der ETSV Witten ging zu Beginn in Führung und gab diese auch nicht mehr ab. Insgesamt war das Spiel stark geprägt durch eine geringe Torausbeute. Die VfL-Abwehr stand bei nur 20 Gegentreffern gut. Dafür stockte es aber im Angriff. Der Gastgeber legte den Grundstein für den Sieg in der ersten Halbzeit, als er sich von 5:3 auf 10:5 absetzte.

Zwar waren die VfL-Frauen noch bemüht, verkürzten zur Pause auf 7:10. Doch das Team von Trainer Andre Schwedler verpasste es, in Halbzeit zwei nachzulegen. Von 13:10 baute der ETSV Witten seine Führung auf 15:10 aus. Die zwang Schwedler zu einem Time-Out. Dies half aber nicht viel. Durch diese Niederlage rutschten die VfL-Frauen auf Platz neun ab. „Wir haben eine starke Abwehrleistung gezeigt. Leider hat es im Abschluss gehapert“, so Schwedler.

VfLSindermann – Holz 3, Ravelonjaka 4/2, Sahage, Plotek 3/2, Bauer, Pötter 3, Duve, Neumann 2, Lasshof, Umbescheidt

Quelle: Ruhr Nachrichten

Zum Saisonstart durfte der VfL Brambauer zwei junge neue Spielerinnen für seine Verbandsliga-Damen begrüßen. 


Internationale Erfahrung

Mit Nombana Ravelonjaka verstärkt den VfL sogar eine international erfahrene Spielerin. Die aus Madagaskar stammende 22-jährige gewann in ihrem Heimatland schon vier Mal die Meisterschaft. Mit der U20-Nationalmannschaft Madagaskars nahm sie 2012 am Afrika-Cup teil und wurde kurz darauf zur Kapitänin der Auswahl ernannt. Es folgten erfolgreiche Teilnahmen an der IHF-Trophy in den Jahren 2013 und 2015.

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In Deutschland ist die variabel einsetzbare Rückraumspielerin seit zwei Jahren aktiv. Zunächst spielte sie für die SG Ollheim-Straßfeld in der Landesliga, ehe sie es beruflich nach Nordkirchen zog. Seit dem Sommer ist sie nun für den VfL aktiv und hat sich bereits bestens in die Mannschaft von Andre Schwedler eingefügt.

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Ebenfalls im Rückraum einsetzbar ist das zweite neue Gesicht in Brambauer. Sarah Bauer (20) kommt vom HTV Sundwig-Westwig, wo sie bereits Erfahrungen in der Landes- und Verbandsliga gesammelt hat. Zuvor verbachte sie Teile ihrer Jugendzeit beim TVG Kaiserau (2013-2014) und wieder bei Sundwig-Westwig (2010-2013). Angefangen hatte sie das Handballspielen beim VfK Iserlohn in der E-Jugend.

Damen, Verbandsliga

Borussia Dortmund III - VfL Brambauer 23:22 (14:11)

Dabei kam Brambauer gut ins Spiel, sicherte sich schnell die 2:0-Führung. Dann wurde die Partie ausgeglichener, ehe der VfL sich wieder beim 11:9 auf zwei Treffer absetzen konnte. Zum Ende der ersten Halbzeit verlor das Team von Trainer Andre Schwedler allmählich den Faden, ließ den BVB III besser ins Spiel kommen und musste zusehen, wie der Gastgeber sich zur Pause auf 14:11 absetzte.

Im zweiten Spielabschnitt gaben die VfL-Frauen nicht auf. Ihnen gelang es zum Ende sogar zu verkürzen. Die letzten Minuten verliefen dann spannend. Nombana Ravelonjaka und Amelie Neumann verkürzten zwei Minuten vor Spielende auf 22:23. Dann hatte Brambauer kurz vor Ende sogar noch den Ball. Schwedler nahm eine Auszet. Doch der Ball wollte danach nicht mehr im gegnerischen Gehäuse landen. So gingen die VfL-Frauen am Ende leer aus.

„Wir waren immer auf Augenhöhe, haben in den letzten Minuten vor der Pause aber den Faden verloren. So laufen wir im zweiten Durchgang den Toren hinterher. Wir hatten die Chance auf den Sieg. Aber diesmal waren die vielen Abpraller, die wir nicht bekommen haben, das Manko“, lautete das Fazit von Schwedler.

VfL: Sindermann – Karau 2, Holz, Ravelonjaka 9/4, Sahage, Plotek 1, Bauer 2, Pötter 2/1, Duve, Leismann, Neumann 1, Lasshof 4, Umbescheidt 1

Quelle: Ruhr Nachrichten

Damen, Verbandsliga

Borussia Dortmund III - VfL Brambauer So., 16.30 Uhr

Für die VfL-Frauen wird diese Partie aufgrund der angespannten Personallage sehr schwierig. Der Verdacht der Verletzung von Rückraumspielerin Martha Rykowski hat sich bestätigt: Sie erlitt nach einer Angriffsaktion einen Kreuzbandriss und einen Innenmeniskusriss und wird somit die nächsten Monate ausfallen. „Sie wird bereits nächste Woche operiert“, sagt Trainer Andre Schwedler.

Der Befund von Ann-Christin Mai-Lörsch, die sich ebenfalls im Spiel gegen Westfalia Kinderhaus am Knie verletzte, steht noch aus. Sie muss sich noch einer MRT-Untersuchung unterziehen. Hinzu kommen die Ausfälle der Langzeitverletzten Verena Leismann und Anna Juchems. Auch Torfrau Swantje Wulff ist nicht da.

Der Gastgeber ist wie eine kleine Wundertüte. „Es kommt immer drauf an welche Spielerinnen da auflaufen“, so Schwedler. In Linda Barz und Julia Koopmann hat der BVB III unter anderem zwei Spielerinnen mit Bundesliga-Erfahrung. Wenn Dortmund III komplett antritt, wird die Aufgabe für Brambauer enorm schwierig. Doch zuletzt strauchelte der BVB III beim ETSV Witten und verlor deutlich mit 18:31.

„Wir wollen zusehen, dass wir in Dortmund ein gutes Spiel abliefern. Dabei wollen wir vor allem auf uns schauen und nicht auf den Gegner“, fordert Schwedler. Er hofft, dass seine Mannschaft in der Deckung wieder gut steht und vorn im Angriff endlich ihre Torchancen auch konsequent nutzt. Das haperte bisher in jedem Saisonspiel und ist definitiv verbesserungsbedürftig.

Quelle: Ruhr Nachrichten