Heimserie hält: VfL-Damen bezwingen den bislang ungeschlagenen Gegner aus Bergkamen mit 36:31
1. DamenLigaspielSpielbericht
Von Arkadiusz Weiss
1. Dezember 2025
2 Min. Lesezeit

Heimserie hält: VfL-Damen bezwingen den bislang ungeschlagenen Gegner aus Bergkamen mit 36:31

Am 30.11.25 empfingen die Damen des VfL Brambauer den bislang ungeschlagenen Tabellenführer in der heimischen Sporthalle. Vor starker Kulisse entwickelte sich ein intensives Bezirksliga-Duell, das der VfL nach großem Kampf mit 36:31 (20:21) für sich entschied – und dem Spitzenreiter damit die ersten Punktverluste der Saison zufügte.

Anfangsphase: Früher Rückstand und defensive Probleme

Der VfL startete offensiv mutig: Selina Zimmermann traf früh zur Führung. Doch defensiv war die Mannschaft in der ersten Halbzeit zu anfällig. Die Abwehr war häufig zu löchrig, Zweikämpfe wurden nicht sauber zu Ende geführt, und auch die Torhüterleistung passte in dieser Phase nicht. Die Gäste nutzten die Fehler im Aufbauspiel konsequent und kamen immer wieder zu schnellen, einfachen Toren. Offensiv hielten Selina Zimmermann und Michelle Rohr den VfL im Spiel und sorgten dafür, dass der Rückstand nicht größer wurde.

Bis zur Pause: Offener Schlagabtausch

Trotz der defensiven Schwierigkeiten blieb die Partie offen. Vorne fand der VfL immer wieder Lösungen und nutzte die Lücken in der gegnerischen Deckung. Die lautstarke Halle gab zusätzlichen Rückenwind. Zur Pause lag Brambauer beim 20:21 knapp hinten – trotz der Probleme noch voll im Spiel.

Zweite Halbzeit: Klare Steigerung – besonders im Tor

Nach dem Wiederanpfiff drehte sich das Bild deutlich. Die Abwehr arbeitete enger, aggressiver und deutlich abgestimmter. Dazu kam eine klare Leistungssteigerung im Tor: Sowohl Ricarda Schötteldreier im Positionsspiel als auch Ann-Christin Hoppe bei den Siebenmetern zeigten starke Paraden und gaben der Mannschaft Sicherheit. Trotz einiger Unterzahlsituationen blieb der VfL stabil.

Schlussphase: Führung und Entscheidung

Beim 27:26 übernahm Brambauer erstmals die Führung – und gab sie nicht mehr her. Das Team spielte selbstbewusst, zog das Tempo an und blieb in den entscheidenden Situationen abgeklärt. Die Defensive stand weiter kompakt, die Chancenverwertung war stark, und die Halle tat ihr Übriges.

Fazit: Verdienter Heimsieg durch starke Reaktion

Der 36:31-Erfolg gegen den bis dahin ungeschlagenen Gegner ist ein deutlicher Beweis für die Qualität und Moral der Mannschaft. Nach einer schwachen ersten Hälfte in der Defensive und im Tor zeigte der VfL im zweiten Durchgang genau die richtige Antwort. Mit einer geschlossenen Teamleistung, starken Paraden von Ricarda Schötteldreier und Ann-Christin Hoppe sowie dem Support der Fans holte das Team nicht nur zwei Punkte, sondern ein echtes Ausrufezeichen.

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